Der VBG-Vorstand hat entschieden:
Der Beitragsfuß 2018 bleibt stabil

Der Vorstand  hat am 04.04.2019 den Beitragsfuß der Umlage für Pflicht- und freiwillig Versicherte wie im Vorjahr auf 3,90 Euro festgesetzt. Die vorausschauende Finanzplanung der VBG hat diese Entscheidung noch einmal ermöglicht. Für das Jahr 2019 müssen die Unternehmen wegen der konjunkturellen Eintrübung und steigenden Kosten mit einem deutlich höheren Beitragsfuß rechnen. Für zahlreiche Kleinunternehmen gilt der Mindestbeitrag, dieser liegt derzeit bei 48 Euro pro Jahr.

Die VBG finanziert durch den Beitrag der Mitgliedsunternehmen die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Rehabilitation und Entschädigung. Die Kundinnen und Kunden der VBG zahlen jedoch nur so viel wie nötig. Nach Ende eines Kalenderjahres legt die VBG die Aufwendungen auf alle Beitragspflichtigen um. Der Beitrag wird nach der gemeldeten Entgeltsumme, nach der Gefahrklasse des Unternehmens und dem Beitragsfuß berechnet. Der Jahresbeitrag für die freiwillige Versicherung im Ehrenamt beträgt für 2018 3,40 Euro, 2019 ist eine Anpassung auf 3,50 Euro je Versicherungsverhältnis notwendig.

Lastenverteilung
Der Beitragsfuß zur Lastenverteilung nach Entgelten beträgt 2,1066 Euro je 1.000 Euro Entgeltsumme, wobei für die Lastenverteilung nach Entgelten 2018 ein Freibetrag von 219.500 Euro Arbeitsentgelt gilt. Der Beitragsfuß zur Lastenverteilung nach Neurenten liegt bei 0,3447 Euro je 1.000 Beitragseinheiten. Ein Freibetrag zur Lastenverteilung nach Neurenten ist nicht vorgesehen.

Informationen im Internet
Die VBG-Mitgliedsunternehmen erhalten ab Mitte April ihre Beitragsrechnungen 2018 per Post. Fragen und Antworten zum VBG-Beitrag finden sich auf der VBG-Webseite: http://www.vbg.de/beitrag.