Seit über 25 Jahren ehrenamtlich dabei:
Ein Interview mit Bernd Palsbröker

Bernd Palsbröker, langjähriges Mitglied der VBG-Selbstverwaltung (Quelle: VBG/Lars Dieckmann)

Herr Palsbröker, danke für Ihre Bereitschaft für ein kurzes Interview bereitzustehen. Stellen Sie sich doch bitte einmal vor.

Mein Name ist Bernd Palsbröker, ich bin 75 Jahre alt und komme aus Löhne. Früher war ich bei der Deutschen Bundesbank tätig und bin hierüber mit ein paar Umwegen mittlerweile seit über 25 Jahren als Vertreterder der Versichertenseite ordentliches Mitglied im Rentenausschuss 2 der VBG-Bezirksverwaltung Bielefeld.

Sie sprachen die Umwege an. Sie sind bereits länger in verschiedenen Funktionen für die VBG tätig. Skizzieren Sie unseren Leserinnen und Lesern doch einmal Ihren Werdegang bei uns.

Gerne. Im Jahr 1993 war ich erstmals stellvertretendes Mitglied in der Vertreterversammlung. 1998 wurde ich ordentliches Mitglied im Finanzausschuss und 1999 zum Vorsitzenden der Vertreterversammlung gewählt. Seit 2011 trete ich bei der Ausübung der Ehrenämter kürzer und war bis 2017 stellvertretendes Mitglied im Vorstand und dazugehörigen Finanzausschuss sowie im Klinikausschuss Bad Reichenhall bis zur Übernahme durch den DGUV e.V.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass Sie mit der VBG schon einiges erlebt haben. Woran erinnern Sie sich denn besonders?

Da gibt es vieles, aber wenn man etwas herausheben möchte, ist das vielleicht das freundschaftliche und kollegiale Verhältnis der Mitglieder der Vertreterversammlung untereinander. Spannend waren auch die Fusionen mit den Berufsgenossenschaften Glas-Keramik und Bahnen. Diese liefen absolut fair und harmonisch ab in meinen Augen, aber es war natürlich trotzdem eine aufregende Zeit.

Was gefällt Ihnen aktuell an der Arbeit im Renten- und Widerspruchsausschuss besonders?

Man bekommt die Entwicklungen in der gesetzlichen Unfallversicherung und generell auf dem Arbeitsmarkt mit. Etwa durch die wachsende Zeitarbeit gibt es hier immer wieder spannende neue Herausforderungen, denen man sich stellen muss, insbesondere im Bereich der Prävention.

Mir gefällt sehr, mit welcher Kompetenz und welchem Fachwissen die Akten bearbeitet werden und sie letztlich im Ausschuss ankommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der VBG leisten wirklich gute Arbeit.

Was würden Sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VBG gerne mit auf den Weg geben?

Das kann ich kurz halten: Machen Sie so weiter!